Clean Eating

Immer sauber bleiben!

"Du bist was, Du isst" trifft es auf den Punkt. Nach einem Abend auf dem Sofa mit Chips, Schokolade und Co. fühlt man sich am nächsten Tag nicht so wirklich gut, auch wenn der Moment herrlich und auch wichtig war... Deshalb ist der Trend zum Clean Eating eigentlich auch ein Dauer-Trend :) Aber was heißt das eigentlich: "Saubere Ernährung"?

Eigentlich ist es ganz einfach: Wir sollen nur das Essen, was uns langfristig guttut. Denn unsere Ernährung hat einen ungemein großen Einfluss auf unser Wohlbefinden und deshalb sollten wir bei der Wahl der Lebensmittel auf gute und natürliche Produkte setzen. Also gleich die Vorratskammer im Marie Kondo-Style entmisten und alle Fertiggerichte, Tütensuppen oder Süßigkeiten mit mehr komplizierten Worten in der Zutatenliste als Kalorien verbannen. So schaffst Du Platz für frisches Obst und Gemüse, Reis, Hülsenfrüchte, Eier – aber auch für gutes Fleisch oder Fisch. Und ein schöner Nebeneffekt: Auf diese Weise purzeln sicherlich auch noch ein paar Kilos...

Und es sei Dir versichert, Clean Eating tut nicht weh und nach ein, zwei Wochen merkst Du, wie dein Körper aufblüht. Aber Achtung: Clean Eating ist keine Diät, es ist eine Lebenseinstellung bzw. eine Ernährungsumstellung.

Und wer hat's erfunden? Tosca Reno. Sie gilt als eine der Pionierinnen der Clean-Eating-Szene in den USA. Ursprünglich war sie Bodybuilderin und Fitnesstrainerin. Renos erstes Buch "Die Eat-Clean Diät" kam 2007 in den USA auf den Markt und gilt inzwischen als Klassiker.

Clean Eating kann so einfach sein! So schaffst Du es:

Mach mal Pause

Iss, wann es für Dich am besten ist und wann es für dich passt. Pausen zwischen den Mahlzeiten sind aber wichtig, damit der Körper verdauen kann und sich auch wieder Hunger entwickeln kann. Also bitte nicht sich durch den Tag snacken, sondern sich eher auf sechs Mahlzeiten freuen! Und gern das Abendessen nicht all zu spät stattfinden lassen, denn um so länger der Körper über Nacht verdauen kann, um so besser.

Frühstück ist Pflicht

Es steckt im Wort "Breakfast": das Fastenbrechen. Nachts schöpft der Körper aus den Energiereserven. Die müssen am Morgen wieder gefüllt werden, damit das Hirn Leistung abrufen kann und uns nicht der Heißhunger am Vormittag überfällt. Ein nährstoffreiches Frühstück stärkt zudem die Konzentration und das Immunsystem.

Frische Kräuter geben den Kick

Salzen ist so einfach, aber nicht immer die beste Wahl. Es gibt so viele herrliche frische Kräuter, die eigentlich immer schmecken – und vor allem deinem Gericht eine vielleicht sogar neue Note geben können. Ob frischer Schnittlauch im Salatdressing oder Koriander in der Tomatensauce. Probiere es einfach aus!

Die Mischung macht's

Kombiniere Proteinquellen wie Fleisch, Fisch, Milch- oder Sojaprodukte gern mit komplexen Kohlenhydraten, wie Vollkornbrot, Quinoa oder braunem Reis. Sie regulieren deinen Stoffwechsel und so bleibt der Heißhunger aus.

Richtig Fett essen

Der Körper braucht Fette für Stoffwechselvorgänge, aber gute Fette! Nicht die, die in Chips, Pizza und Schokolade stecken. Wenn Fett, dann bitte so genannte ungesättigte Fette. Diese stecken zum Beispiel in Lein-, Raps- und Walnussöl, Avocados, Nüssen und fettem Fisch.

Am Zucker sparen

Versuche auf industriellen, raffinierten Zucker zu verzichten, der ja leider in fast jedem verarbeiteten Lebensmittel steckt und auch auf Zutatenlisten, wo man ihn gar nicht vermutet. Also: Augen auf! Auch auf künstliche Süßstoffe wie beispielsweise Aspartam solltest Du verzichten.

Besser: Iss viel frisches Obst. Bananen bieten dir beispielsweise eine sensationelle Kombination aus lang- und kurzkettigem Zucker, sprich sie schmecken süß und geben Dir anhaltenden Energie.

Und wie immer gilt: Viel trinken! Zwei bis drei Liter Wasser am Tag sollten es schon sein.

Sind alle Bio-Lebensmittel clean?

Nein. Denn natürlich gibt es auch viele, zum Teil stark verarbeitete Bio-Lebensmittel. Ein Blick auf die Zutatenliste ist also auch hier auch unerlässlich.

Bedeutet Clean Eating automatisch, Low Carb zu essen?

Nein. Clean Eating bedeutet, "sauber" zu essen, also auf natürliche Produkte zu setzen. Mit der Menge an Kohlenhydraten hat das nichts zu tun. Reis, Kartoffeln, Haferflocken sowie Hülsenfrüchte sind beispielsweise reich an Kohlehydraten und ein Must-have auf dem Clean-Eater-Speiseplan. Ausnahme: Weizenmehl, es enthält kaum Nährstoffe und wurde industriell stark verarbeitet. Besser: Vollkornmehl.

Jetzt wünschen wir viel Spaß beim Sauber werden :)